Volume 4 Part 1 Article 50: Probleme der Champignonzucht in Oesterreich seit dem Internationalen Kongress in Paris 1956

Volume 4 Part 1 Article 50
Year 1960
Title: Probleme der Champignonzucht in Oesterreich seit dem Internationalen Kongress in Paris 1956
Author: L. Stockert

Abstract:

Ich erlaube mir, Ihnen einen kurzen Bericht zu geben über die Entwicklung der Champignonzucht in Oesterreich seit der internationalen Konferenz in Paris 1956.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Grundlegendes hat sich in der österreichischen Champignonzucht nicht geändert, doch sind sowohl die Produktion als auch der Verbrauch von Champignons weiterhin im Ansteigen begriffen. Nach vorsichtigen Schätzungen beträgt heute die Fläche der derzeit in Oesterreich für die erwerbsmässige Champignonzucht fast ausschliesslich benützten Kellerräume 50.000 m2. Die Fläche dürfte zwar noch grösser sein, doch lassen sich die Kulturflächen der die Champignonzucht nur als Nebenerwerb betreibenden Personen schwer abschätzen.

Die Umstellung der Champignonzucht von der gebräuchlichen Methode der Zucht auf Hügelbeeten auf die modernen Stellagen- oder Kistensysteme dürfte mit Ausnahme eines Grossbetriebes bisher nur auf Versuche da und dort beschränkt geblieben sein. Neben der hohen finanziellen Belastung, die eine derartige Umstellung gerade in Oesterreich durch sein kontinentales Klima mit grossen Temperaturextremen fordert, ist die Ursache für diese zögernde Umstellung wohl in folgendem zu suchen.

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